Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen sind so etwas wie das Telefonbuch für das Internet, daher kommen meist auch mehr als 90 % aller Besucher über eine Suchmaschine auf die Webseite. Es also wichtig sich den Suchmaschinen so gut wie nur möglich zu präsentieren, ein paar Meta-Tags einfügen und die Anmeldung bei den Suchmaschinen reichen da in der Regel nicht mehr aus um gefunden zu werden.

Die wenigsten wissen, wie und nach welchen Kriterien Suchmaschinen ihre Ergebnisse sortieren. Und diejenigen, die es wissen, arbeiten für die Suchmaschinen und verraten nichts. Dann gibt es noch diejenigen, die glauben zu wissen wie der Algorithmus funktioniert bzw. aufgrund eigener Erfahrungen und Tests  den Suchmaschinen ein Stück weit auf die Schliche gekommen sind und nun ihr Wissen für horrende Summen verkaufen.

Mindestens ebenso interessant ist , dass die Mehrheit der Suchmaschinenbenutzer nur die ersten ein bis drei Ergebnisseiten der Suchmaschinen betrachten. Das sind etwa die ersten 10 bis 30 Einträge. Wer da nicht dabei ist, erhält auch keine Besucher.

Was also macht Suchmaschinenoptimierung?

Es kommt also auf deutlich mehr an als auf die reine Anmeldung bei den Suchmaschinen. Die Gestaltung des Inhaltes (Content) der Webseite ist hier das Zauberwort. Denn der ist sowohl für die Besucher, als auch für die Suchmaschinen das entscheidende Kriterium, obwohl man natürlich die Verlinkung, sowohl intern als auch extern, nicht unterschätzen sollte.

Es müssen also die Schlüsselworte (Keywords) ermittelt werden, mit denen man im Internet gefunden werden will. danach gibt es dann zwei Bereiche, die abgearbeitet werden müssen/können/sollten.

Bei der so genannten Onpage-Optimierung werden dann alle wichtigen Elemente ihrer Webseite (z. B. aussagekräftige Titel und URLs, Beschreibung, Meta-Tags, Keyworddichte, interne Links, Linktexte, fehlerfreies HTML und CSS, Bilder) optimiert und an die ermittelten Schlüsselbegriffe angepasst.

Bei der Offpage-Optimierung handelt es sich um Linkbuilding. Es wird also versucht möglichst viele (gute) Links auf die eigene Seite zu ziehen. Man kann diese Backlinks kaufen, aus dem eigenen Netzwerk holen oder auf anderen, meist besseren Wegen, generieren. Aber gerade beim Linkbuilding gibt es viele Gefahren, denn für Google sind die Links immer noch das Hauptkriterium und wenn man mit unlauteren Methoden (Linkkauf) erwischt wird, wird die Webseite abgestraft (in den Suchergebnissen nach hinten verbannt) oder man kann sogar aus dem Index fliegen.

Ergebnis

Man kann auch keine Wunder versprechen, wer das macht ist unseriös! Mit Linkbuilding kann man sehr schnell seine Seiten nach oben katapultieren, aber genauso schnell sind sie meist auch wieder verschwunden. Die Onpage-Optimierung ist meist aufwändiger, bringt beiden Seiten langsamer Geld, ist aber die langfristig bessere Investition. Bei sehr vielen Webseiten kann man mit angemessenem Aufwand die Position in den SERPs (SearchEngine Result Pages = Suchmaschinenergebnisseiten) deutlich verbessern. Aber es lohnt sich, nicht nur für den Webseitenbetreiber, sondern auch und gerade für die Besucher von Webseiten, denn wer ist nicht schon auf irgendwelche Werbung hereingefallen, die für einen bestimmten Begriff in den Suchmaschinen ganz oben gelistet wird.

Übrigens, die ersten gelb hinterlegten Positionen auf den Ergebnisseiten sind bezahlte Werbung.