Mobilfunk - Wie geht das?
Welche Geräte braucht man wann und wofür?
Zu allererst benötigt man ein CB-Funkgerät. Zum Beispiel das abgebildete Albrecht AE 4400. Ein einfaches aber gutes Gerät mit CEPT-Zulassung. Das ganze wird zu Hause mit dem Netzgerät oder im PKW mit dem Zigarettenanzünder, dem Antennenkabel und natürlich der Antenne verbunden.
Das wäre die Minimalausstattung bzw. die in ein Fahrzeug installierte Version. Für eine Fest- oder Heimstation benötigt man etwas mehr, wobei man die hier genannten Zusatzgeräte natürlich auch alle in den PKW einbauen kann, wenn man den in den modernen Autos Platz dafür fände.
Jetzt habe ich die Geräte. Und nun?
Kurz:
- Hören
- In einer Sprechpause "X" oder "Break" rufen
- Warten das man angesprochen wird
- Glückwunsch zur zum ersten QSO
Und ganz wichtig: Immer höflich bleiben!
Man sollte sich als Anfänger nie gleich in ein Gespräch einmischen, sondern lieber erst einmal zuhören und sich mit den Gepflogenheiten der gerade aktiven Funkrunde vertraut machen. Hierbei hilft es natürlich, wenn man sich schon mit der Sprache der CB- bzw. Amateurfunker auskennt.
Will man nun an dem Gespräch aktiv teilnehmen, dann wartet man auf eine Sprechpause, drückt die PTT-Taste am Mikrofon und ruft ein kurzes "X" oder "Break" hinein. Danach das Loslassen der PTT-Taste nicht vergessen! Ansonsten hört man die anderen Stationen nicht und die fühlen sich über den dann meist unmodulierten Träger gestört.
Wenn nun jemand in der Funkrunde den Ruf gehört hat, wird er mit einem "X (bitte) komm!", "Break (bitte) komm!" oder etwas Vergleichberem darauf antworten. Jetzt ist die Runde um einen Teilnehmer erweitert und man kann aktiv an ihr beteiligen, Fragen stellen oder einfach mitreden.
Es kann aber auch passieren, dass während des "X"-Rufes eine andere Station ebenfalls gesendet hat. Das passiert, wenn die Pausen zwischen den Gespächspartnern zu kurz sind, andere sich ebenfalls "rein-X-en" wollen oder das eigene Signal so schwach ist, dass es bei den anderen Stationen nicht ankommt, obwohl diese klar und deutlich aus dem Empfänger schallen. In den ersten Fällen hilft nur das "X" zu wiederholen, im letztgenannten Fall muß man an der eigenen Anlage meist den Antennenstandort oder deren Anpassung verändern, um zu einem vernünftigen Ergebnis zu gelangen.
Wenn man Anfänger ist, ist es hilfreich, wenn man dieses mitteilt. Zum einen wissen die Gesprächspartner dann, dass man noch längst nicht alles weiß bzw. richtig machen kann und wunderen sich nicht über "unorthodoxes" Verhalten und zum anderen wird einem dann auch meist Hilfe angeboten. Sollte dieses widererwarten doch nicht von alleine geschehen, dann einfach nachfragen!
Genauso hilfreich ist es, sich den Namen/Skip einer Person aus der Funkrunde zu merken und diesen zu Beginn des Gesprächs direkt anzusprechen. Dadurch werden Dopplungen vermieden.
Da es sich beim CB-Funk um ein öffentliches Hobby handelt, gibt es natürlich auch hier ungeschriebene Regeln und Gesetze:
- keine Nachnamen ausplaudern
- ebenso keine Telefonnummern
- oder private Adressen
- niemals jemanden absichtlich beleidigen oder gar anpöbeln
schließlich weiß man nie wer noch zuhört, einen kennt, etc., außerdem spricht sich schlechtes Benehmen schnell herum und dann kann man das Hobby auch gleich wieder aufgeben.
Ansonsten sind die Sitten und Gepflogenheiten so unterschiedlich wie die teilnehmenden Personen.