Mobilfunk - CB-Funk-Antennen
Antennenarten
So vielfältig wie die Aufstellungsorte sind auch die Arten von Antennen. Dazu kommen zu jeder Art von jedem Hersteller eine Vielzahl an Modellen. Aber darauf soll hier nicht weiter eingegangen werden, es soll "lediglich" ein Ausblick über die verschiedenen Antennenarten gegeben werden.
Grundsätzlich kann man die Vielfalt in folgende zwei Gruppen einteilen, die sich weiderrum in mehrere Antennenarten untergliedern: 1) Stationsantennen und 2) Mobilantennen
1) Stationsantennen
Werden am Dach, an Antennenmasten oder seltener am Balkon montiert.
- 5/8 λ-Vertikalantenne
- 1/2 λ-Vertikalantenne
- Balkonantennen
- Richtantennen (auch Yagi oder Beam genannt)
- Draht- oder Dipolantenne
Eine sehr häufig eingesetzte rundstrahlende Antennenform (wenn denn der Vermieter oder der Platz es zuläßt). Die Antenne ist ca. 6,5 m hoch (λ = 11 m / 8 • 5 = 6,875 m), erreicht wird diese Länge durch miteinander verschraubten Aluminiumröhren, sowie einer Lade- bzw. Verkürzungsspule am Fußpunkt der Antenne. Zusätzlich werden je nach Hersteller noch bis zu 16 Radiale an der Antenne montiert. Diese Antennenart gibt es inzwischen auch in Glasfieberausführungen.
Sehr häufig eingesetzte preisgünstige rundstrahlende Antenne aus mehreren teleskopartigen miteinanderverbundenen Aluminiumrohren. Die Höhe der Antenne beträgt ca. 5,5m. Diese Antennenart gibt es inzwischen auch in Glasfieberausführungen.
Verkleinerte Form der oben genannten Antennen, meist an einem Ausleger an einem Metallgegenstand des Balkons montiert. Diese Antennen sind nicht so leistungsfähig wie die oben angeführten Hochantennen, und oftmals wird die Strahlungsleistung noch zusätzlich von dem Haus an dem sie befestigt sind ein eine Richtung verringert. Ihre Höhe variiert zwischen 1 und 3,5 m. Aber als "Kompromiss" sind sie oftmals die einzigen Antennen, die angebracht werden dürfen, wenn keine Hochantennen erlaubt sind, was in/an Hochhäusern ja meist der Fall ist.
Sie bestehen aus 2 oder 3 Elementen und ein oder zwei (etwas kürzeren) Direktoren und einem (etwas längeren) Reflektor. Das alles wird auf dem sogenannten Boom, der Mittelstrebe, montiert. Aufgrund der sarken Richtwirkung, benötigt man einen Rotor um die Antenne zu drehen.
Können relativ einfach auch selbst gebaut werden, die Anleitungen findet man im Internet oder vielleicht auch einmal hier. Trotzdem sollte man eines der einschlägigen Antennenbücher ebenfalls zu Rate ziehen, um die eigene Technik nicht zu gefährden. Werden diese Antennen horizontal gespannt, sind sie für den Gebrauch mit regionalen Stationen nicht oder nur bedingt zu gebrauchen, dafür sind dann ihre "DX"-Eigenschaften nicht zu verachten. Werden sie vertikal gespannt, so sind die Eigenschaften bei einer guten Antenne problemlos mit der von Hochantennen vergleichbar.
2) Mobilantennen
Werden am Dach, an Kotflügeln oder dem Kofferraumdeckel montiert.
Hier gibt es deutlich weniger Arten, da man am PKW keine riesigen Antennen montieren kann und darf und die Antennenänge also mittels Verkürzungsspule gekürzt. Diese Spule kann im Fußpunkt der Antenne oder auch in der Mitte des Strahlers angebracht sein.
- Die häufigsten Mobilantennen haben eine elektrische Länge von 1/4 λ.
- Befestigungsarten:
- DV-Fuß
- PL-Fuß
- Magnetfuß
- Kofferraumkelmmfuß, Fensterklemmfuß, Dachrinnenhalter, LKW-Spiegelhalter uvm.
Bei diesen Antennen sind die Verluste gering, sofern eine große Massefläche (Dach, Kofferaum) verwendet wurde.
Die in Deutschland am weitesten verbreitete und dadurch auch preisgünstigste Befestigungsmethode für Mobilantennen. Der Fuß wird über eine 12,5 mm Bohrung mit dem Fahrzeug verbunden.
Wird häufig für Antennen mit großen Verkürzungsspulen verwendet, die Spule sitzt dann meist direkt auf dem Fahrzeugblech, was den Antennenfuß sehr wuchtig erscheinen läßt.
Die Variante wenn das Fahrzeug nicht angebohrt werden soll. Es gibt neben Magnetfüßen für DV- und PL-Anschlüsse auch fix und fertige Magnetfußantennen. Nachteile bei dieser Befestigungsmethode sind Lackschäden die durch Schmutz unter dem Magnetfuß verursacht werden können (diese Lackschäden wurden auch schon bei "Dauerbetrieb" festgestellt), außerdem sind die Magnetfüße selten für hohe Geschwindigketien ausgelegt. Wer also auf den AUtobahn oder Landstraße zügig unterwegs ist, dem kann der Magnetfuß verrutschen oder, was auch schon passiert sein soll, vom PKW fallen.
Weitere Haltemöglichkeiten um eine Antenne ohne zu Bohren am Fahrzeug zu befestigen. Der Regenrinnenhalter stirbt aber ebenso wie die Fahrezeuge mit Regenrinne so langsam aus. Daneben gibte es aber neue Varianten der Befestigung, wie zum Beispiel die Fensterklemmantennen oder Klebeantennen, die auf die Scheibe aufgeklebt werden.
